Drehbuch des Lebens (Folge 7)

Drehbuch des Lebens (Folge 7)

Botschaft an alle, die es interessiert.

Liebe Leser,

in letzter Zeit wächst die Zahl der positiven Rückmeldungen von Anwendern der Methoden von Grigori Grabovoi mit erstaunlichen Erfolgen recht deutlich. Bitte teilen Sie uns auch Ihre Erfahrungen mit. Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Auch die ausgebildeten Qualitäts-Therapeuten sind überrascht, was bei richtiger Anwendung alles machbar ist, insbesondere mit den Zahlenreihen der Steine und Sterne. Deshalb kommt Ende März auch das Buch mit den Zahlenreihen der Steine, Teil 3.

Inzwischen ist die zweite Gruppe der Qualitäts-Therapeuten mit großer Begeisterung in der Ausbildung. Unsere Leser der Newsletter wissen bereits, daß wir diese spezielle Ausbildung bei dem profiliertesten Sachkenner in diesem Anwendungsbereich bisher nur über den Newsletter publik gemacht haben. Wir buchen jetzt die Anmeldungen bereits für 2016.

Bitte lesen Sie die hier nachstehende Folge 7 des ‚Drehbuch des Lebens‘  besonders sorgfältig, denn Sie finden viele Anregungen für die Umsetzung dieser geistigen Technologien im Alltag.

Und ich bitte Sie auch dieses Mal, verteilen Sie diese Überlegungen und schicken Sie diese an alle Menschen, die Sie kennen und deren Wohlbefinden und Glück Ihnen am Herzen liegen. Der SVET-Newsletter darf kopiert und verteilt werden, aber nicht verändert und auch nicht gekürzt verteilt werden. Damit ist die Angabe der Quelle sichergestellt. Hugin Munin ist der Autor und in seinem Sachverstand von Grigori Grabovoi bestätigt.

Ihr Sergey Eletskiy

Geschäftsführer

Drehbuch des Lebens zur dauerhaften Gesundheit und zum ewigen Wohlbefinden / Folge 7   (von Hugin Munin)

Der Zug des rechten Gleises ist heute mit ungewöhnlich vielen Frauen jeden Alters besetzt. Wir hatten bereits herausgefunden, daß die meisten Reisenden zur Station ‚Gesundbrunnen‘ unterwegs waren. Das versprach spannend zu werden. So stiegen wir, wie die meisten, hier auch aus. Auf dem Bahnsteig schlossen wir uns ihnen einfach an.

Der gesamte Gleisbereich und die Bahnsteige waren unangenehm durchzogen von einer riesigen Wolke mit Dieselgestank.

„Das werde ich gleich ändern“, sagte ein kleiner Junge, der unser Unwohlsein offenbar bemerkt hatte.

„Wer weiß, wer noch alles unsere Gedanken lesen kann“, flüsterte mir meine Begleiterin zu. Der Achtjährige blieb kurz stehen, konzentrierte sich und murmelte etwas aus sich heraus. Alles ging blitzschnell. Das einzige, was wir aufschnappen konnten, war „Mineral“.

Wir verstanden wieder einmal fast nichts. „Hat er einen Stein benutzt, um den Geruch aufzulösen?“ suchten wir nach einer Erklärung. So setzten wir uns wieder in Bewegung. Aber der Gestank war plötzlich wie weggeblasen.

Auf dem Bahnhofsvorplatz beschlossen wir, mit anderen ein Taxi zu nehmen. Wir fragten ein paar Leute, ob jemand mit uns zusammen fahren wollte. Ein Pärchen sagte spontan zu und begann, die Taxis einem Blick zu unterziehen.

„Suchen Sie etwas Bestimmtes?“ wandte ich mich an die Dame.

„Ja, wir suchen ein Taxi mit dem Aufkleber ‚777‘ in blauem Schriftzug und ‚Gute Fahrt‘ an der Frontscheibe“, fühlte ich mich aufgeklärt.

Schon fuhr ein Taxi mit dem gewünschten Aufkleber vor und wir stiegen mit froher Laune ein.

Das Taxi lenkte aus der Stadt hinaus und fuhr weiter über endlose Landstraßen. So konnten wir uns ein wenig der Landschaft widmen. Durch die erhöhte kosmische Energieeinstrahlung zeigten sich bereits im März schon viel mehr blühende Blumen als früher.

„Woher weißt Du von der erhöhten Energie-Einstrahlung über die Sonne?“  fing meine Begleiterin meine Gedanken auf.

„Die Sonne erscheint heute in gleißend weiß, nicht in goldgelb wie früher in meiner Kindheit“, gab ich zur Erklärung. „Und ein weißer Blitz ist stärker als ein gelber“. Wir schwiegen eine Weile und betrachteten die an uns vorbeiziehende Landschaft.

Dabei erinnerten wir uns an die vorhergehende Bahnstation mit ihrem Kontrast der Farben und der Gesinnung: einerseits schwarz und andererseits regenbogenfarben.

„Gott sei Dank haben die Bauern nicht den Tick der Gastronomen, sonst wären die Rapsfelder wohl auch schon eingeschwärzt“, kommentierte meine Begleiterin leise.

„So eine Fahrt über Land macht das ‚Permanent-Steuern‘ einfach, weil pausenlos etwas anderes in unser Sichtfeld rückt“, meinte die Mitreisende zufrieden. „So können wir allem sofort einen Impuls in Richtung Ewigkeit schicken.“

„Lernen Sie permanent zu steuern, dann wird es Ihnen persönlich immer besser ergehen“, ergänzte ihr Mann. „Sehen Sie die Eibe dort? Überlegen Sie bitte einmal , was das Immergrün der Eibe mit der Ewigkeit zu tun hat“, lenkte er uns auf eine interessante Spur.

Wir versuchten nun in allem und jedem einen Bezug zur Ewigkeit zu entwickeln. Irgendwie begann uns das jetzt Spaß zu machen.

„Wenn ich damit meine Lebensgrenze hinausschieben kann, dann mache ich das gerne“, freute sich meine Begleiterin.

„Muß ich da noch irgendetwas beachten? fragte ich den Mitreisenden.

„Da gibt es noch ein paar wichtige Aspekte, z.B. wegen der Nachhaltigkeit der Wirkung und wegen der notwendigen Schlüsselwörter, die uns in den richtigen Denkraum führen“, brachte er es auf den Punkt. „Das hat nichts mit strenger Disziplin zu tun, sondern mit der Sicherstellung der Wirksamkeit, der Nachhaltigkeit und des größeren Erfolges.“

„Verstehe, wer will schon vergeblich üben?“ erwiderte ich.

„Sie finden alle Schrittfolgen im Buch „Die geistige Haus-Apotheke Gottes.“ Hier, die Schritte können Sie sogar ablesen“, reichte er mir einen Zettel.

„Welch‘ ein Service!“ bedankte ich mich.

Meine Gedanken kreisten nun um das Thema Ewigkeit. Prompt kam mir die Zahlenreihe in den Kopf, die das kleine Mädchen uns früher im Biergarten genannt hatte.

„Das eine ist die spezielle Zahlenfolge, die mir hilft, mich an Gott anzubinden. Das andere ist, daß alle Zahlen irgendwie mit der Ewigkeit zu tun haben“, wälzte ich meine Gedanken.

Jedes Blatt der Bäume, das ich sah, lenkte nun meine Gedanken in diese Richtung. „Vielleicht hängt die Form eines Blattes mit der Ewigkeit irgendwie zusammen? Fragen über Fragen. Wie entsteht Leben?“

Ich wurde plötzlich etwas unsanft aus meinen Gedanken gerissen, da das Taxi eine sehr spitze Kurve nahm. Es bog in eine kleine Nebenstraße ein und kam vor einem recht unscheinbaren Haus sanft zum Stehen.

Direkt hinter dem Eingang befand sich eine blumengeschmückte Anzeigentafel in Herzform. Dort elektrisierte mich ein Schriftzug in bunten Farben: „Verjüngung ist das Privileg des Wissenden.“

Der Garten war geschmackvoll angelegt: Üppige Pflanzen umrankten mystische Skulpturen, Wasserspiele produzierten harmonische Klänge, große Kristalle zogen die Blicke auf sich.

„Ein übergroßer Dodekaeder? Wofür ist der gut?“ fragte meine Begleiterin.

„Ein Dodekaeder ist eine vollkommen harmonische Geometrie. Derartige Strukturen beeinflussen ihr gesamtes Umfeld positiv“, erinnerte ich mich, gelesen zu haben. Wir traten näher.

„Der Dodekaeder fördert die Stabilität und das Gleichgewicht, erhöht die Ausdauer und die Energie, beschleunigt das Wachstum und die Kreativität“, hörten wir eine angenehme Stimme. Es hatte den Anschein, als käme die Stimme direkt aus dem Dodekaeder. Wir traten noch näher. Da brach die Stimme mitten im Satz ab. Das ließ uns aufmerksamer werden. Wir traten wieder zurück.

„Sie können Ihre göttlichen Tugenden damit ausbauen“, ertönte überraschenderweise diese Stimme erneut. Da verstanden wir.

Der Weg führte uns weiter in den Innenhof. Das Plätschern eines Brunnens empfing uns dort. Alle staunten. Die Hintergrundmusik verzauberte gerade mit wenigen, aber lang anhaltenden Tönen.

Alles sah aus, als hätten Hundertwasser, van Gogh und Monet hier zusammen gearbeitet.

„Das Brunnenwasser hat besondere Kräfte“, sagte die Frau aus dem Taxi. „Kein übliches Heilwasser.“

Wir enthielten uns einer Rückfrage, weil uns alles optisch freudig in den Bann zog.

Hier gab es wenig gerade Linien. Um so mehr brummte das Leben: Hummeln, Bienen und Vögel bei emsiger Arbeit. Die Luft war erfüllt von betörenden Gerüchen.

Wir steuerten nun auf das Haus, das von der Straße so unscheinbar gewirkt hatte, vom Innenhof her zu.

Nach dem beeindruckenden Garten standen wir nun in einer lichtdurchfluteten Spiegelhalle.

Ein 12-armiger Kristall-Leuchter ließ das Licht in den Spiegeln ewig wiedererzeugen.

Da hingen außerdem noch bunte Bilder mit speziellen Zahlen. „Sehen Sie diese Zahlenreihen?“ fragte der Mitreisende aus dem Taxi. „Diese Zahlenreihen bringen Verjüngung, weil sie auf die dargestellten Pflanzen abgestimmt sind“, klärte er uns auf.

„Und jede Zahl ist ein Teil der Ewigkeit“, ergänzte seine Frau.

Jetzt verstand ich etwas mehr von dem Zusammenhang.

„Und jede Farbe knüpft an die Ewigkeit an. Eine Farbe hat keine Grenze“, meldete sich ein ca. 11-jähriges Fräulein stolz zu Wort. Wir lächelten sie freundlich an.

„Jetzt frage ich mich, warum der ‚777‘-Aufkleber im Taxi in der Farbe ‚Blau‘ war“, überlegte meine Begleiterin laut.

„Blau zieht uns in die Ewigkeit“, kam es von der 11-Jährigen prompt. Dann verschwand sie.

In einem Nebenraum übte ein Kreis von Menschen vor einer ganzen Gruppe lebender Pflanzen.

Räucherstäbchen verbreiteten Wohlgeruch.

„Diese Pflanzengruppe bringt mehr, als wenn wir die Einzelpflanzen, die hier wachsen, einzeln normieren.“, erklärte der Mitreisende. „Auf die Gruppenzusammenstellung kommt es an.“

„Wie das?“ entfuhr es mir.

„Bearbeiten wir eine Gruppe von Pflanzen als Einheit, dann bauen sich zusätzliche Lichtverbindungen zwischen den Pflanzen auf. Diese Verbindungen untereinander bringen allen beteiligten Pflanzen und auch den Betrachtern etwas Neues“, führte er weiter aus. „Dadurch erzielen wir eine Bewußtseins-Erweiterung.“

Wir waren tief beeindruckt.

Jeder Raum war hier einer anderen Aufgabe gewidmet.

Im nächsten Raum übte sich eine Gruppe im Thema „Regenerierung der Gesundheit“. Offensichtlich ein klarer Themenbezug. Die Menschen hier waren teilweise im Gesicht deutlich von ihrer Krankheit gezeichnet.

An der Wand bot sich Schönheit auf einem Gemälde mit Zahlenreihen und mit der Darstellung von verschiedenen Pflanzen. Diese Zahlenreihen bildeten zusammen mit der Gruppe der natürlichen Pflanzen in dem Pflanzenbehälter vor dem Bild offenbar eine gemeinsame Gruppe. Auf einem Erklärungsschild ging es um Haut, Furunkel, Geschwulst, Abszesse, Ausschlag und Parasiten.

Das Erklärungsschild schloß mit den erstaunlichen Sätzen: „Vergessen Sie nicht, die Liebe in jede Problemzone zu geben. Die Liebe ist der größte Heiler.“

Das Interessante dabei war das themenbezogene Gesamt-Arrangement in diesem Raum.

„Offenbar kann man mit Pflanzen üben, die gar nicht anwesend sind. Hindenken reicht, aber die Verbindungen müssen gereinigt (= normiert) werden.“

„Wie kommst Du auf diesen Gedanken?“ forschte ich bei meiner Begleiterin nach.

„Weil auf dem Bild Pflanzen sind, die in dem Pflanzenkübel nicht vorkommen.“

Ich sah nun genauer hin und bewunderte die Beobachtungsgabe meiner Begleiterin. Dabei fiel mir auch noch die Form des Pflanzenbehälters auf : er stellte ein 4-blättriges Kleeblatt dar. „Aha, zwei Achten“, dachte ich.

Beim Betrachten der nächsten Pflanzengruppe kippte plötzlich mein Blick. Ich sah kaum mehr die Pflanzen, aber den Raum zwischen ihnen dafür sehr deutlich.

„Was hast Du?“ fragte mich meine Begleiterin besorgt.

„Ich hatte gerade ein Erlebnis. Da kippte irgendwie der Raum. Aber sehr angenehm“, antwortete ich.

Wir bemühten uns weiter vorwärts und landeten in einem Vortragsraum.

„Sterben, Altern und krank werden ist Unsinn“, hörten wir. „Wenn Sie das Richtige tun, können Sie sich jederzeit verjüngen.“

Jetzt nahmen wir Platz. Als nächstes ging es um die Haarfarbe und Haarfülle, die jeder wieder erlangen könnte, wenn er die Voraussetzungen erfülle.

„Das können Sie mit Zahlenreihen der Pflanzen, mit Sternenbildern, mit Steinen und weiteren Technologien von Grigori Grabovoi“, ging es weiter.

„Wie soll das denn gehen? Das möchte ich sehen“, meinte ich zu meiner Begleiterin.

Der Mann vor uns drehte sich um und zeigte auf seinen Haar- und Bartansatz: „Sehen Sie, wie hier die Farbe wieder hineingeht?“ Das sagte er mit solch‘ einer Überzeugung, daß in uns kein Zweifel mehr aufkam.

„Zweifellos, es funktioniert. Wir müssen nur wieder Leben und vor allem Liebe hineinbringen. Wie bei einer Pflanze, die schon den Kopf hängen ließ“, sagte er sehr bildhaft.  

Da der Vortrag nun zu Ende war, gingen wir zur Tür. Neben der Tür blickten wir noch in einen Spiegel, und wir erstarrten voller Ungläubigkeit. Da schauten aus dem Spiegel unsere Gesichter, wie sie vor 20 Jahren waren. Wir wollten gar nicht weiter gehen, so fasziniert waren wir.

„Was ist das denn für ein Spiegel?“ dachte ich bei mir. Da hörten wir die höfliche Stimme eines Mannes:

 „Schauen Sie bitte, hier liegt eine Aufklärungsbroschüre, da sind alle relevanten Fragen drin, die sich uns in diesem Thema so aufdrängen.“

Wir nahmen die dünne Broschüre und blätterten sie auf:

Frage 1:             Inwieweit ist der Einfluß des Denkens auf den physischen Körper ein Placebo-Effekt?

Antwort 1:            Gerade der Placebo-Effekt ist der schönste Beweis, wie stark die geistige Vorstellung
Einfluß nehmen kann. Genau deshalb wird z.B. im Sport auch Mental-Training eingesetzt.

Frage 2:            Wie soll ich mich jetzt noch verjüngen bei soviel Krankheiten, die ich habe?

Gegenfrage:            Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß diejenigen am schnellsten krank werden und altern, die dauernd davon reden.

Antwort 2:            Wenn Sie schon einmal gesehen haben, wie ein Kranker aus dem Rollstuhl aufsteht, dann denken Sie anders. Sind Sie bereit, etwas in sich zu ändern?

Da standen tatsächlich die 20 wichtigsten Fragen in dieser Broschüre. Wir wollten aber unsere Zeit jetzt nicht damit verbringen. Es gab ja noch so viel anderes zu erkunden.

„Leider steht nichts über den Verjüngungsspiegel darin“, bemerkte ich.

„Aber die Antworten sind alle sehr passend“, resümierten wir und steckten die Broschüre ein. „Das scheint ein Bewußtseins-Thema zu sein.“

„Das richtige Denken in dem Thema Verjüngung bzw. Altern und dann üben, üben, üben.“

Im nächsten Raum fiel uns neben den Pflanzen und Pflanzengruppen ein großes Sternenbild auf.

„Das lädt ein zum Hinschauen“, meinte meine Begleiterin.

„Wir können aber auch einfach nur über den Namen des Sternenbildes plus Zahlenreihe an ein Sternenbild denken, ohne das Bild zu sehen“, gab die 11-Jährige begeistert von sich, die ebenfalls gerade vor dem Sternenbild stand.

„Was hat das Sternenbild mit den Pflanzen zu tun?“ meldete sich meine Begleiterin zu Wort.

„Das richtige Sternenbild kann eine starke Unterstützung für die Pflanzen und damit auch für uns liefern. Die Sterne und Pflanzen sind über Lichtstrahlen miteinander verbunden“, erklärte das junge Mädchen.

„Vielen Dank. Eigentlich hätte ich mir das auch selbst denken können“, meinte meine Begleiterin leicht betroffen.

Im nächsten Raum ging eine Diskussion von statten. Wir gesellten uns dazu, um etwas schlauer zu werden.

„Wir müssen uns geistig eine Vorstellung aufbauen, daß ich mit 100 Jahren wie mit 50 aussehen möchte und wie gesund ich dann bin“, kam da von einem. „Das ist ein gesundes Bild. Wer sich dagegen mit Sorgen und Problemen vollstopft, der bekommt diese auch sehr schnell.“

„Dieser Zusammenhang ist doch recht einfach.“ Der Wortführer bediente eine Taste seines Computers und warf ein elektronisches Schaubild an die Wand. Darauf stand zu lesen:

Status vorher

Dann: Denken

Status nachher

(X-beliebige Stunden später)

Kein Herpes

Denken an Herpes

Herpes bildet sich. Der Status ist schlimmer als vorher.

Irgendein Problem in einem Gesundheitsthema, z.B. Krebs.

Denken an das Problem.

„Ich habe Krebs.“

Weitere Verschlimmerung in diesem Problembereich.

„Ich mag schon gar keine Nachrichten und Sendungen über Krankheiten mehr hören“, meinte eine Frau in mittlerem Alter zustimmend.

„Mit den Zahlenreihen habe ich mich bei jeder Pflanze auf 55 Jahre festgelegt. So wollte ich wieder werden. Jetzt fühle ich mich auch so und sehe auch so aus.“ Alle stimmten zu.

„Und wie haben Sie das gemacht?“ kam die logische Frage.

„Ich habe mir vorgestellt, in Zukunft so zu sein wie auf dem Bild meines 55. Geburtstages. Jetzt bin ich schon 80, aber nur an Lebensjahren.“

„So ist das Bild richtig. Wir müssen uns selbst darin sehen, sonst funktioniert das nicht“, ergänzte der Wortführer.

„Kann ich auch Viren und Bakterien über die Pflanzenzahlen loswerden?“ fragte eine Teilnehmerin aus der Runde. Offenbar brachte das Schaubild sie auf diesen Gedanken.

„Das geht leichter mit den Zahlenreihen der Steine. Der einfachste Weg ist die Entmaterialisierung“, gab der Wortführer zum besten. „So einfach wie das ‚Wegsprechen‘ einer Warze geht das nicht, aber es geht.“

Die zweite Gruppe in diesem Raum versuchte sich Klarheit zu verschaffen, was sie mit den Zahlenreihen der Pflanzen von Grigori Grabovoi alles erreichen könnte.

An einer Tafel standen bereits:

  1. Den Tod als Nonsense betrachten. Die Lebensgrenze leugnen.
  2. Auferweckung, z.B. der bereits gestorbenen Zellen in mir.
  3. Verjüngung per Festlegung auf einen früheren Zeitpunkt.
  4. Regenerieren der strapazierten Körperteile.
  5. Wissen von den Pflanzen anwenden, um unseren physischen Körper zu entwickeln. (Eine Eiche kann uns Informationen geben, wie wir 150 Jahre alt werden können.)

„Da fehlt doch noch ein Begriff“, meinte einer.

„Ja, das Immer-Wieder-Hindenken an die Ewigkeit, also an ein ewiges, gesundes und harmonisches Leben, ist ganz wichtig“, sagte die 11-Jährige, die uns gefolgt war. „Es gibt noch ein paar weitere Gedanken dazu. Aber alle nicht so schwierig“, grinste sie und verschwand aus dem Blickfeld.

„Die hat aber früh angefangen zu verstehen“, sagte meine Begleiterin und schaute sich lange und konzentriert in einem der Spiegel an. „Nicht jeder Spiegel kann uns verblüffen“, meinte sie und suchte ihr Verjüngungsbild von vorher.

„Du solltest jetzt besser nur an einen schönen Moment in der Vergangenheit denken, wenn Du Dich so ansiehst. Alles andere zerrüttet Dich. Noch besser ist, Du denkst jetzt nur an einen schönen Zukunftsmoment und siehst Dich auch selbst darin“, riet ich ihr.

„Wenn es doch ein Elixier für Verjüngung gäbe, das wäre schön“, seufzte sie.

„Gibt es, und zwar im Buch der Zahlen für die Lebensmittel“, meldete sich wieder das 11-jährige Fräulein wissend.

„Sag mal, wie alt bist Du eigentlich?“ wollte meine Begleiterin wissen.

„Verrate ich nicht“, sprachs und hüpfte davon.

„Was stand doch auf dem Schild am Eingang?“ überlegte ich. „Ach ja, Verjüngung ist das Privileg des Wissenden“, fiel mir wieder ein.