Drehbuch des Lebens (Folge 11)

Drehbuch des Lebens (Folge 11)

Botschaft an alle, die es interessiert.

 

Liebe Leser,

 

 Auch im letzten Monat hat Hugin Munin wieder interessante Informationen von den Lesern des „Drehbuch des Lebens“ erhalten. Von ihm hören wir:

-       Da hat ein ganzer Chor 2 Klassen besser gesungen nach der Anbindung an das Sternbild ‚Leier‘, so als wären noch weitere (himmlische?) Sänger im Hintergrund gewesen.

-       Bei einem Mann mit Schlaganfall, dessen Auge als Folge dauerhaft geschlossen war, öffnet sich das Auge inzwischen immer mehr. Seine Wortfindung wird schneller und die Motorik seiner Arme besser.

-       Ein Diabetiker, der im August 2014 noch 3 x Insulin spritzen mußte, hat heute fast normale Zuckerwerte und braucht keine Spritzen mehr.

-       Für die Katzen-Liebhaber: Eine Katze hat nach einer Sitzung ihre Stimme wieder gefunden und eine andere wurde wieder völlig friedlich, nachdem bei der Katzenhalterin ein seelisches Problem aufgelöst wurde.

Wir freuen uns auch weiterhin auf Ihre Rückmeldungen.

 

Der von Hugin Munin in der letzten Drehbuch-Folge angesprochene Mona-Lisa-Effekt hat eine ganze Reihe von Zuschriften ausgelöst. In der hier vorliegenden Folge dürfte klar werden, wie der Mona-Lisa-Effekt aufzubauen ist. Sollten Sie damit nicht zu Rande kommen, dann melden Sie sich bitte.

 

Das Interesse am ‚Drehbuch des Lebens zur dauerhaften Gesundheit und zum ewigen Wohlbefinden‘ (von Hugin Munin) ist nach wie vor bemerkenswert groß. Deshalb bieten wir Ihnen heute die Folge 11 des Drehbuchs.

 

Und ich bitte Sie auch dieses Mal, verteilen Sie diese Überlegungen und schicken Sie diese an alle Menschen, die Sie kennen und deren Wohlbefinden und Glück Ihnen am Herzen liegen. Der SVET-Newsletter darf kopiert und verteilt werden, aber nicht verändert und auch nicht gekürzt verteilt werden. Damit ist die Angabe der Quelle sichergestellt. Hugin Munin ist der Autor und in seinem Sachverstand von Grigori Grabovoi bestätigt.

 

Ihr Sergey Eletskiy

Geschäftsführer

 

SVET-Zentrum

info@svet-centre.com

www.svet-centre.com

 

 

Drehbuch des Lebens zur dauerhaften Gesundheit und zum ewigen Wohlbefinden / Folge 11   (von Hugin Munin)

 

Station ‚Neues Leben‘.

 

Im Zug des rechten Gleises waren heute sichtbar viele Familien mit Kindern unterwegs, aber auch Geschäftsleute.

 

„Es ist interessant zu sehen, daß hier kaum jemand krank ist“, meinte meine Begleiterin aufmerksam. „Und wenn jemand sichtbar krank ist, dann wirkt er meist, als wäre er mit etwas Wichtigem beschäftigt“, fügte sie noch nachdenklich hinzu.

 

„Man sieht denjenigen an, daß sie mit den geistigen Methoden der Gesundwerdung beschäftigt sind“, gab ich zurück.

 

Da wir uns dem Zielbahnhof näherten, orientierten wir uns nun wieder auf die Umgebung und die Landschaft außerhalb des Zuges.

Bei der Einfahrt in den Bahnhof erlebten wir sogleich die erste Überraschung. Wir hatten noch nie zuvor einen Bahnhof gesehen, in dem uns das Leben schon auf der rechten Seite der Bahnsteige regelrecht entgegensprang.

 

„Wie innen so außen. Wie außen so innen“, gab uns ein großes Schild zu denken.

 

„Farbenprächtige Blumentöpfe, eine Bäumchen-Allee und eine Rosen-Pergola auf einem Bahnsteig? Zwitschernde Vögel? Das nenne ich ‚schöne Zukunft‘“, freute sich meine Begleiterin.

 

Am Eingang zur Bahnhofshalle leuchtete farbenfroh ein zweites Schild: „Äußere Schönheit verlangt innere Schönheit“.

 

„Dieses Schild gibt uns die Erklärung zum ersten Schild“, zupfte mich meine Begleiterin wieder einmal am Ärmel.

 

Der Name der Station paßte zu unserem heutigen Besuchsziel.

 

Wir fanden uns alsbald in einem jener Gutshöfe wieder, die allein schon wegen ihrer Weitläufigkeit sehr angenehm auf den Besucher wirken. Der Ort, bezaubernd durch die alten hohen Buchen und Linden, durch die knorrigen Eichen, die Obstgärten und duftenden Blumenwiesen, lag fast vollkommen umringt von einem meandernden Bach. Die früher üblichen künstlichen, kanalartigen Flußläufe waren hier schon wieder zurückverwandelt (renaturiert) worden.

 

Immer wieder waren Schilder angebracht, die uns einen Beitrag zum Sinn des heutigen Tages lieferten. „Kennen Sie irgendeine Blume, die häßlich ist?“

„Passen Sie gut auf sich auf: eine kämpferische Einstellung führt zu einem kriegerischen Immunsystem.“

 

„Das sind angenehme Impulse“, machte sich meine Begleiterin erneut bemerkbar. „Dieser Tag der offenen Tür soll Überraschungen bringen, habe ich gehört.“

 

Das gab uns sofort einen Aha-Effekt.

 

Wir steuerten geradewegs die ‚Straße der ewigen Entwicklung der Backwaren‘ an. Zu unserer Überraschung sahen wir an den ‚Produktionsstationen‘ nur Jugendliche.

 

„Das sind keine Besucher. Diese jungen Leute zeigen uns den kompletten Werdegang von der Getreide-Anlieferung über das Mahlen des Korns, dem Verarbeiten des Mehls und der Zutaten bis hin zum Backen und dem Verkaufen der fertigen Backwaren“, staunte ich nicht schlecht.

 

„Mehr noch, die Jugendlichen halten auch die Kurzvorträge an der jeweiligen Station selbst“, erweiterte meine Begleiterin meinen Überblick.

 

„Schau‘ mal genau, dort, da verzweigt sich diese herrlich anzusehende ‚Straße‘.“

 

Wir fragten uns, warum es wohl diese Anordnung gab. Diese Anordnung entsprach insgesamt dem Bild einer Gabel.

 

„Aha“, kam mir die Erleuchtung. „Dort fließt etwas in die Produktion ein.“

 

Und so war es dann auch: hier floß u.a. das benötigte Wasser in den Prozeß ein. Und die Schritte davor, also im ‚Wasserweg‘, zeigten den Ablauf der Aufbereitung des Wassers von der Quelle bis zu diesem Punkt hier.

 

„Interessant zu sehen, daß das Wasser doch sehr verschieden aufbereitet werden kann“, sagte meine Begleiterin nachdenklich.

 

„Wasser nimmt jede Schwingung an, die ihm zugeführt wird“, hörten wir den Kommentar eines Jugendlichen. „Emoto hat das auf wunderbare Weise bewiesen.“

 

„Früher wußten das nur wenige, heute weiß das schon unsere Jugend“, freute sich meine Begleiterin.

 

Wir wandten uns nun wieder der zentralen Produktion für die Backwaren zu. Die einzelnen Produktionsschritte waren jeweils wie eine ganzheitliche Einheit organisiert.

 

Jeder der Jugendlichen gab genau Auskunft, wie und warum er den Bezug zur Ewigkeit in die einzelnen Handhabungsschritte hinein brachte. Der eine gab einfach geistig das Zeichen der stehenden Acht hinzu. Der andere knüpfte an die Unendlichkeit (= liegende Acht) an. Der Nächste zeigte sein Können bei der ‚Dynamisierung der Lebensmittel‘. Er klärte die Besucher auf, wie er aus einem Nahrungsmittel wieder ein Lebensmittel machen konnte.

 

„Ich nutze zur optimalen Belebung eines Nahrungsmittels die Anbindung an das Mineral ‚Antimonit‘ über die Zahlenreihen. Dabei konzentriere ich mich auf die Härte und die Dichte und verringere beide so, wie es im Buch der Steine steht. Und ich nutze zusätzlich den besonderen Effekt der Tenazität, wie dort angegeben. Einfach ablesen.“

 

„Die Schilder mit den Kurz-Botschaften haben wirklich Charme“, sagte ich halblaut vor mich hin und schaute an die Wand: „Wir wollen backen, nicht aufbacken!“

Da ich das mehr für mich gemurmelt hatte, wunderte mich die Reaktion meiner Begleiterin, die sofort darauf einstieg: „Wir verwenden Trauben mit Kernen, denn die Kraft der Kerne ist das wichtigste für den lebenden Organismus.

 

„Kann sie jetzt auch schon Gedanken lesen?“ dachte ich bei mir.

 

„So ist das“, gab sie zur Antwort.

 

„Und die Trauben ohne Kerne kommen nicht in unsere Süßwaren“, hörte ich jetzt die vertraute Stimme von Ratio, dem Jungen, den wir auf dem Messegelände in der Laborstadt getroffen hatten.

„Bei der Züchtung von Trauben ohne Kerne wird nur das Ziel verfolgt, etwas Künstliches zu schaffen als Ersatz des Natürlichen“, klärte er uns Besucher auf. „Das Künstliche ist schon lange nicht mehr nur auf Themen wie Aromen beschränkt.“

 

„Nachdem mehr als eine Menschen-Generation Tomaten ohne Tomatengeschmack erlebt hatte, wußten viele Menschen schon gar nicht mehr, wie eine echte Tomate und wie auch die Butter früher schmeckten“, klärte er uns weiter auf.

 

„Das ist die ‚Auferstehung‘ der Geschmacksnerven“, entfuhr es meiner Begleiterin.

 

„Genau“, tönte Ratio in die Runde der Besucher. „Wir verfolgen die Wieder-Auferstehung der Sinne. Deshalb können Sie hier auch mit verbundenen Augen verköstigt werden, um Ihre Geschmacksnerven zu testen.“

 

„Früher prangte Ihnen in der Bäckerei der Stolz des Bäckers in Form des Meisterbriefes von der Wand entgegen. Heute hängen da Tafeln mit Hinweisen, was die Betriebe für die geistige Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter tun.“

 

Die Besucher klatschten und waren sichtlich zufrieden.

 

„Die Zeit, in der die Rationalisten über die positive geistige Einflußnahme lachten, geht zu Ende“.

 

„Wir akzeptieren nur Milch von Kühen, die noch ihre Hörner haben“, stieg nun eine engagierte Jugendliche an Stelle von Ratio in die Aufklärung ein.

 

“Wir bemühen uns, in unseren Gruppen die Intelligenz der Tiere zu erhöhen, damit sie in Zukunft in der menschlichen Gesellschaft leben können, ohne von der Zerstörung bedroht zu sein. Mit den Grabovoi’schen Techniken arbeiten wir daran, daß niemand mehr Tiere essen muß. Dafür bietet sich eine Form der Nahrung an, die dann mit Lebensenergie und anderen Dingen angefüllt werden kann.“

 

„Wer sich über die Konzentration auf die Zahlen für die Wiederherstellung des Organismus unserer landwirtschaftlichen Tiere einsetzt, der macht dadurch auch gleichzeitig seine eigene Molekularstruktur unzerstörbar ewig“, sprang nun Ratio wieder ein.

 

„Die sind ja unglaublich gut“, flüsterte meine Begleiterin.

 

„Es geht nicht darum, ob wir gut im Thema stehen, sondern darum, daß wir konsequent handeln, statt nur zu reden“, gab Ratio ihr zur Antwort und grinste zurückhaltend.

 

„Wir wollen in unserer Welt wieder natürlich leben und nicht nur gerade mal so existieren. Auch ein Hund braucht keinen Mantel im Winter. Der Schöpfer hat ihm alles gegeben“, sagte er selbstbewußt.

 

Es war eine Freude, diesem 15-Jährigen zuzuhören.

 

„Unsere Gedanken finden sich in unseren Produkten wieder. Möchten Sie lieber in eine ‚Semmel des Glücks‘ beißen oder lieber in eine, wo der Bäckerei-Mitarbeiter voller Gram über seine Krankheit war?“ fragte die junge Frau provokativ in die Runde.

 

„Unser Denken und unsere Gefühle gehen ja sowieso in das ein, was wir tun. Dann können wir auch gleich zum Wohle aller handeln, z.B.

·       Mit freundlicher Ruhe, statt mit entnervter Hektik

·       Mit Achtsamkeit, statt mit hohen Fehlerquoten

·       Mit Liebe zu Mutter Erde, statt mit Zerstörung der Natur

·       Mit Ausrichtung auf den Schöpfer, statt mit aufgeblasenem Hochmut

·       Mit Liebe zum Kunden, statt uns belästigt zu fühlen.

 

Wir segnen wieder alles, was wir tun“, stellte sie mit betonter Gelassenheit fest.

 

„Entweder sind die alle frühreif oder ich bin ein Auslaufmodell von vorgestern“, kommentierte einer der Zuhörer.

 

„Liebe und die Ausrichtung auf das Leben und den Schöpfer sind zeitlos“, kam prompt die Antwort von Ratio.

 

„Wir laden Sie gerne ein, uns zu helfen und Neues zu schaffen. Die Erde braucht diesen neuen Geist. Auch ein Fisch fällt nur eine gewisse Zeit auf den immer gleichen Köder herein“, sagte er wissend

„Es geht um Ausgeglichenheit und Synchronisation. Und dafür nutzen wir die Zahlenreihen der Steine und Sterne“, lockte er die Zuhörer ins Thema.

 

„Wie machen Sie das mit einem Stein?“, wollte nun einer der Zuhörer wissen.

 

Nun lief Ratio zur Hochform auf: „Statt Ihnen ein tiefgekühltes und dann aufgebackenes Croissant aus Fernost zu verkaufen, nutzen wir z.B. die Zahlenreihen von ‚Tellur‘. Bin ich in meiner Steuerungsarbeit über die Schlüsselwörter richtig eingestiegen, habe ich richtig fokussiert und mich damit geistig verbunden, dann kann ich eine seiner Eigenschaften zur Wiederherstellung der erloschenen Lebensfunktion verwenden. Das belebt das Produkt.“

 

„Und wann kommt die Semmel, die sich nach jedem Bissen wiederherstellen läßt?“ fragte nun ein anderer Zuhörer spaßeshalber.

 

Ratio antwortete ohne zu zögern: „Für Christus war das kein Problem.“ Dann grinste er und fügte hinzu: „Für unser Geschäft wäre das allerdings nicht so gut.“

 

Alle lachten und wir beschlossen, unseren Rundgang weiter fortzusetzen.

 

Auf der anderen Seite des Weges standen mehrere Gruppen, die sich intensiv unterhielten. Von einem älteren Bäcker, der hier (wegen seiner weißen Kleidung) offensichtlich eine offizielle Rolle spielte, hörten wir im Vorbeigehen, daß alle Dienstleister auf allen Stufen in dieses Gesamtkonzept eingebunden seien.

 

„Da entstehen ja ganz neue Berufe und Dienstleister“, resümierte meine Begleiterin. „Und die gehen auch ganz anders an die Sache heran.“

 

„Es gab zu allen Zeiten schon immer Pioniere die etwas Neues wagten. Aber es gab im Laufe der industriellen Entwicklung nur wenige grundlegende Richtungswechsel. Die Informationstechnik war so etwas. Und diese Grabovoi’schen geistigen Technologien sind auch so etwas.“ 

 

Wir hörten plötzlich die Stimme von Ratio, der sich uns näherte:

 

„Die frühere Informationstechnik (also Computer) auf handfester materieller Basis ist sehr gut vergleichbar mit den geistigen Technologien von Grabovoi.“.

 

Er hatte offensichtlich beschlossen, uns ein Stück zu begleiten.

 

„Und auch die Netzwerke der Computer lieferten ein Stück Verständnis für die geistigen Netzwerke. Aber der Geist kann viel stärker und umfassender eingreifen“, brachte er den Unterschied auf den Punkt.

 

„Ich finde es großartig, wie Du das Geistige voran treibst“, sagte meine Begleiterin zu ihm.

 

„Ich bin nicht allein, da gibt es viele Koryphäen, die es geschnallt haben, wie die Dinge liegen. Wir werden nicht nur das Geistige, sondern auch das Materielle mit neuen Eigenschaften ausbauen. Die Materie kann z.B. lernen, sich einem Auftrag der Zerstörung zu widersetzen. Das wird kommen.“

 

„Sag‘ das mal einem lärmenden Rasenmäher“, entfuhr es meiner Begleiterin.

 

„Auch ein Rasenmäher hat ein Leuchtfeld, das wir beeinflussen können“, nickte Ratio.

 

„Du bist ein Visionär“, lachte meine Begleiterin ihn an.

 

„Das könnt Ihr auch. Schaut, es ist ganz einfach: wenn wir einen Baum geistig in die Wüste pflanzen, dann wird auch für das Wasser gesorgt. Das geht aber nur, wenn wir solch‘ eine Aufgabe mit dem Schöpfer gemeinsam angehen. Der Erfolg ist 10 Mal oder 100 Mal größer und harmonischer.“

 

Er machte eine kleine Pause.

 

„Ihr habt früher die Kreuze aus den Klassenzimmern weggeräumt, weil Ihr nicht mehr wirklich mit dem Schöpfer verbunden wart. Und unsere Generation will jetzt mit dem Schöpfer die berühmten Berge versetzen.“

 

„So steht es geschrieben“, hörten wir eine andere uns vertraute Stimme. Der Alte, den wir zuletzt im Bistro (s. Folge 8) gesehen hatten, stand plötzlich neben uns.

„Diese Jupiter-Generation wird uns den Weg weisen. Die bringt uns technische und geistige Evolutionssprünge. Das wird eine Welt der Freude und des Wohlbefindens.“

 

„Schauen Sie dieses Gerät hier. Das zeigt uns sofort, wenn wir eine Frage falsch stellen, wie die richtige Frage lauten könnte. Stellt jemand z.B. die Frage: ‚Wie kann ich gegen das Thema X kämpfen?‘ so kommt hier: ‚Kampf ist zerstörerisch. Fragen Sie lieber: ‚Wie kann ich das Thema X

in Harmonie überführen, daß es für alle zur Wohltat wird? Und mit welchem Stein?“

 

Ratio war zwischenzeitlich wieder zu seinem ‚Schau-Platz‘ zurückgekehrt.

Wir selbst steuerten mit dem Alten in Richtung des letzten Gliedes dieses Produktionsprozesses: den ‚Verkauf‘.

 

„Schauen Sie sich diese Akzeptanz an“, sagte der Alte und deutete auf die Menschenansammlung. „Das ist bei denen auch im Alltag so. Erfolg ohne Ende. Die haben eben den Mona Lisa-Effekt verstanden und konsequent erarbeitet.

 

„Ich esse auch lieber eine ‚Semmel der Liebe‘ als so ein nichtssagendes Aufgebackenes“, stimmte ich zu.

 

„Möchten Sie in einem Restaurant ein Essen zu sich nehmen, das ein wütender Koch zubereitet hat? Das bekommt niemandem!“ sagte der Alte weise. „Da ist mir ein heiliges Gebet im Essen lieber als die Wut des Kochs.“

 

„Achtsame Frauen kennen da noch mehr solche Einflüsse. An bestimmten Tagen gelingt eben das Schlagen der Sahne nicht“, gab meine Begleiterin dazu.

 

„Schauen Sie sich diese ‚märchenhafte‘ Angebotspalette genau an:

‚Semmel der Liebe‘, ‚Glücks-Brötchen‘, ‚Ideen-Zopf‘, ‚Harmonie-Schnitte‘ ‚Intelligenz-Brez’n‘, ‚Kreativitäts-Croissant‘.“

 

„Das hört sich gut an“, stimmten wir zu. „Das ist kein hohler Marketing-Trick. Da wird das Gefühl wirklich in die Ware gegeben. Die Ware sieht besser aus und die Idee wird dem Kunden auch gleich mitgeliefert.“

 

„Und in jeder Herstellungsphase werden die Business-Zahlen von Grigori Grabovoi angewendet.“

 

„Und der Mona-Lisa-Effekt?“, hinterfragte meine Begleiterin.

 

„Schauen Sie nachher bei den Übungsgruppen vorbei“, sagte der Alte. „Zum anderen ist dieses Konzept die wirkliche Wiederauferstehung der Regionalwirtschaft.“

 

Wir nickten zustimmend. Der Alte verabschiedete sich und wir begaben uns langsam auf den Heimweg.

 

„Die Anbindung an das Sternenbild ‚Eridanus‘ in Zusammenhang mit der Zeitverdichtung kann jedem Ideen über Ideen liefern“, vernahmen wir noch die Stimme von Ratio in unserem Kopf.

 

„Kann ich damit auch eine Riesensemmel in Afrika backen, so daß es keine Hungersnot mehr gibt?“ fragte einer der Besucher.

 

„Ich liebe diese Scherze, denn Phantasie ist der erste Schritt zur Evolution (Bem.: Weiterentwicklung)“,  konterte Ratio lachend.

 

„Mir wird eines immer klarer. Da ist ein großer Unterschied zwischen der jetzt ‚aufkeimenden‘ Generation Jupiter und den Esoterik-Generationen der letzten Jahrzehnte“, sinnierte meine Begleiterin vor sich hin.

 

„Welcher?“ fragte ich interessiert.

 

„Schau:

 

Früher

Heute

Der Esoteriker war stolz, z.B. auf seine ägyptische Vergangenheit, die ihm ein Medium schmackhaft machte.

Die Jugend freut sich über die wiedergewonnene Direktanbindung an Gott.

Da ging viel Energie in die Selbstverwirklichung.

Da steht mehr der geistige Impuls mit dem richtigen Inhalt zum Wohle aller im Mittelpunkt.

 

Die Selbstverwirklichung war ein Ego-Trip.

Die Suche nach dem Einklang mit Gott und die Ausrichtung (auch in materiellen Dingen wie z.B. beim Backen einer Semmel) auf Liebe und Harmonie, zusammen mit dem Göttlichen.

 

 

„Das ist bemerkenswert“, nickten wir übereinstimmend. „Alle Gedanken kommen aus unserem Kopf und gelangen überall hin. Das scheint tatsächlich auch die Produkte zu verändern.“

 

„Ja, es ist fast unglaublich, wie anziehend diese Backwaren waren. Das Äußere war irgendwie anders.“

 

„Das ist der berühmte Mona-Lisa-Effekt.“

 

„Oh je, jetzt haben wir gar nicht bei den Übungsgruppen vorbeigeschaut“, bedauerte meine Begleiterin.

 

„Aber wir wissen doch, wie wir diesen anziehenden Mona-Lisa-Effekt erzeugen können“, erwiderte ich.

 

„Dann laß uns ‘mal das Paradies schaffen. Keine Mißerfolge mehr zu haben, ist verlockend“, meinte sie lächelnd.